Die neuen Bilanzierungsstandards und die Folgen für die internen Strukturen: Anregungen für Entscheider

Wie muss ein Unternehmer zukünftig seine Finanzabteilungen vorbereiten, damit er für die neuen Anforderungen der veränderten Rechnungslegungsstandards gewappnet ist? Reicht es, einzelne Mitarbeiter zu schulen oder müssen gleich ganze Abteilungen umstrukturiert werden? Je nach Marktausrichtung und bestehenden Strukturen werden die Antworten recht unterschiedlich ausfallen.

Ob Mittelstand oder Großkonzern - die neuen Rechnungslegungsvorschriften auf nationaler wie internationaler Ebene erfordern ein Umdenken in den Unternehmen: Die Bilanzierung nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz wird zwar kurzfristig weit weniger große Veränderungen mit sich bringen als die Umstellung auf IFRS bei kapitalmarktorientierten Unternehmen, dennoch darf der Aufwand auch hier nicht unterschätzt werden. Die Harmonisierung des externen und internen Berichtswesen wird in jedem Fall strukturelle Veränderungen notwendig machen. Um für die bevorstehenden Anforderungen gewappnet zu sein, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, diese strukturellen Veränderungen in die Wege zu leiten.

Prozessoptimierung und Weiterbildung
Bei der Umstellung auf die neuen Rechnungslegungsstandards müssen neben dem externen und internen Berichtswesen die internen Prozesse und gegebenenfalls die EDV-Systeme an die Anforderungen angepasst werden. Entscheidend ist die intensive Vorbereitung und Schulung des Personals der Finanzabteilungen und die Einschätzung, ob zusätzliches Personal eingestellt werden muss.

Diese Fragen können bei der Entscheidungsfindung hilfreich sein:


Für die Übergangsphase sollte in jedem Fall rechtzeitig eine klare Strategie entwickelt werden. Hier ist es oft sinnvoll, externe Hilfe hinzuzuziehen: Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater oder Steuerberater gewinnen als Sparringpartner immer mehr an Bedeutung. Auch bei TreuenFels Finance & Controlling Careers macht sich dies bemerkbar, denn die Nachfrage nach Fach- und Führungskräften mit IFRS-Know-how hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. "Insbesondere internationale Bilanzbuchhalter werden im Hinblick auf die aktuelle Entwicklung immer häufiger eingestellt", stellt Doris Mailänder, Geschäftsführerin der TreuenFels Finance & Controlling Carees, fest. "Daneben hat das Interesse an temporären Lösungen insbesondere beim Einsatz von Interim Managern stark zugenommen."