
Personallösungen und Sparringpartner, um gut durch die Krise zu kommen
Gutes Personal zahlt sich gerade in Krisensituationen aus. Wer es auch in schwierigen Zeiten schafft, qualifizierte Fachkräfte zu halten, kann sich glücklich schätzen, denn oft ist es leider so, dass gerade die Besten als erstes gehen, wenn das eigene Unternehmen strauchelt. Da sich die Anforderungen an das Management mit Dauer der Krise mehr und mehr erhöhen, ist es deshalb umso wichtiger, auf ein gut eingespieltes „Team“ zurückgreifen zu können. Viele Gesellschafter achten bei den Neueinstellungen darauf, dass die Kandidaten bereits krisenerfahren sind.
Insgesamt wird aber auch der Bedarf an externem Support weiter zunehmen: So verzeichnen Unternehmensberater und Interim Manager mit besonderer Fachqualifikation im Bereich Controlling, Prozessoptimierung, Restrukturierung, Kapitalbeschaffung und Refinanzierung eine steigende Nachfrage, insbesondere von Unternehmen, die akut von der Krise betroffen sind.
Unternehmer wollen wissen, wo sie wirklich stehen
Bevor aber der Ruf nach Externen laut wird, prüfen viele zunächst einmal, ob sie ihre Hausaufgaben erledigt haben. Um die eigene Situation besser einschätzen zu können, wollen viele jetzt umso genauer wissen, wo sie aktuell wirklich stehen und wie sie sich aufstellen müssen, um möglichst unbeschadet durch die Krise zu kommen. Wie viel Spielraum gibt es noch, wo kann gespart werden, wo können Prozesse optimiert werden, welches sind die Kunden, mit den höchsten Deckungsbeiträgen, welches sind die Geschäftsfelder, die ausgebaut werden können, um ein besseres Risk sharing zu erzielen? Das sind Fragen, die auf Basis eines leistungsfähigen Controllings und Berichtswesens beantwortet werden können.
Damit rücken die Finanzabteilungen wieder stärker in den Fokus: Das Rechnungswesen muss mit den erhöhten Anforderungen von Kapital- und Kreditgebern hinsichtlich Transparenz und Aktualität der Zahlen umgehen, während das Controlling versuchen muss, die schwer einzuschätzende finanzwirtschaftliche Entwicklung in Forecasts und entsprechenden Szenarien zu berücksichtigen und die Planungen immer wieder an die aktuelle Entwicklung anzupassen. Vor dem Hintergrund der erhöhten Unsicherheit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, gewinnt insbesondere das Controlling an Bedeutung.
Controller zwischen Zahlenwerk und Strategie
Jetzt sind insbesondere Controller gefragt, die die Brücke schlagen können, zwischen Zahlenwerk, Tagesgeschäft, Problemen organisatorischer Art und strategischen Überlegungen: Wie entwickeln sich die Märkte, welche Ziele verfolgt der Wettbewerb, wie ist man selbst positioniert? Controller, aber natürlich auch Mitarbeiter anderer Abteilungen, die in der Lage sind, dem Unternehmer in strategischen Fragen zur Seite stehen, zahlen sich immer aus. TreuenFels verzeichnet beispielsweise eine steigende Nachfrage nach erfahrenden Controllern, die die Brücke schlagen können zwischen Zahlenwerk und Marketingfragen.
Externe können vieles bewegen
Wer innerhalb des Unternehmens keine Gesprächspartner für einen solchen Dialog findet, sollte unter Umständen auf Externe zurückgreifen. Je nachdem, in welcher Situation sich ein Unternehmen befindet, können dies sein: unabhängige Unternehmensberater, versierte Steuerberater, Interim Manager mit besonderer Fachqualifikation z.B. im Bereich Controlling und Finanzplanung, Project-Consultants für Liquiditäts- und Cashmanagement, Restrukturierer oder Sanierer, die das Unternehmen von einem ungesunden in einen gesunden Status überführen.
Interim Manager:
Ein Interim Manager beispielsweise, der in der Linie arbeitet, kann vieles im Unternehmen bewegen. Durch seine Einbindung in die Verantwortungshierarchie kann er Prozesse und Strukturen nicht nur bewerten und Lösungswege aufzeigen. Er kann diese auch durch seine Weisungsbefugnisse als Führungskraft während seines Einsatzes verantwortlich umsetzen. Sein Know-how, was er aus temporären Projekteinsätzen für andere Unternehmen mitbringt, kommt dem Auftraggeber zu Gute. Als Externer ist er außerdem weniger der Gefahr ausgesetzt, betriebsblind für bestimmte, nicht optimal ablaufende Prozesse zu sein.
Unternehmensberater:
Diese neutrale Sicht haben auch unabhängige Unternehmensberater, die in der Regel aber nicht in der Linie arbeiten – wobei es auch mehr und mehr Ausnahmen gibt, da die Grenzen zwischen Unternehmensberatung und Interim Management zunehmend verwischen.
Wer Unterstützung im Bereich Accounting benötigt, weil er die eigenen Systeme an die neuen Rechnungslegungsvorschriften anpassen muss, wird vielleicht auf einen Interim Manager mit IFRS-Spezialisierung zurückgreifen, während für die Entscheidung, bei welchen Geschäftsbereichen ein Ausbau sinnvoll wäre, eher ein Unternehmensberater zu Rate gezogen wird. Zur Implementierung neuer Geschäftsprozesse ist dann wiederum der Interim Manager gefragt.
Premium-Zeitarbeit: Temporärer Einsatz von Fachkräften
Ein erhöhtes Arbeitsaufkommen im Bereich des Rechnungswesens lassen sich auch über den Einsatz von temporär eingesetzten Fachkräften, Premium-Zeitarbeitern, überbrücken. TreuenFels vermittelt in diesem Bereich u.a. Finanz- und Bilanzbuchhalter, Debitoren- und Kreditorenbuchhalter sowie Steuerfachangestellte.
Externe Restrukturierer und Sanierer:
Unternehmer, die die Gefahr einer Insolvenz sehen, sollten dringend einen externen Restrukturierer oder Sanierer zu Rate ziehen, schon um das Risiko einer persönlichen Haftung zu minimieren. Unkontrolliert auf eine Insolvenz zuzusteuern ist die denkbar schlechteste Alternative und vielleicht kann durch externe Hilfe das Unternehmen wieder so aufgestellt werden, dass es sogar gestärkt aus der Krise hervorgeht.
Schließlich haben viele Unternehmer auch die Möglichkeit, auf den eigenen Beirat als strategischen Dialogpartner zurückzugreifen. Die Geschäftsführung oder das Topmanagement hat in der aktuellen Situation in jedem Fall die Aufgabe, den Bedarf an externem Know-how rechtzeitig zu erkennen und zu nutzen, um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein.